Geschichte
Rubriken: Altes Kaiserreich | Neues Kaiserreich | Dominion | Konföderation - Gegenwart
Die
Neu-Nitramische Konföderation (277 bis heute)
Gründung
Am 1. Juni 277 ließ Censor Cyrill,
nach den alten Gesetzen des Kaiserreiches, gemeinsame,
freie, geheime, allgemeine Wahlen in Vibo, Neu-Ephriterea
und Ninda durchführen und beendete danach den Notstand.
Erster Generalsekretär der Konföderation wurde Tristan
Quaestitorial.
Dieser beschloß, den Epsilon-Sektor
zunächst aufzugeben und Nitramien stattdessen im
Theta-Quadranten voranzubringen. Dazu gehörte die
käufliche Übernahme des Mondes Vibo sowie eine Reihe
von Verträgen mit der Astralen Allianz.
Ein Schutzvertrag mit den Hajoiden sollte Nindas Existenz
sichern. Dazu verhalf man dem Hajoidischen Prinzen
Harlikanasses zu einem Staatsputsch gegen die
Militaristen und dem damaligen Pipaponierkabinett und
stellte ihm sechs Schiffe aus der 8. Flotte zur
ständigen Verfügung. Harlikanasses unterwarf damit nach
und nach sämtliche Hajoidenstämme, wurde König und war
den Nitramiern dementsprechend dankbar. Durch den Schutz
der Hajoiden unter Harlikanasses war Ninda gesichtert.
Die feindlichen Carver blieben weiterhin im nitramischen
Minenfeld eingesperrt.
Die Volksversammlung war jedoch mit diesen Maßnahmen
aber keineswegs zufrieden. Man wollte nicht nur Ninda
sichern, sondern vor allem den durch Minen abgesichterten
Indra-Sektor aus der Gewalt des Gryssan-Syndikates
befreien. Dazu war aber mehr als eine starke Flotte
nötig. Von den Sternenflotten Nitramiens bestand zu
diesem Zeitpunkt nur noch die 8. Flotte und jene
Versorgungsschiffe der 9. Flotte, welche die Flüchtlinge
von Tuchertius V. nach Vibo und Ninda gebracht hatten.
Diese befanden sich noch dazu in einem sehr desolaten
Zustand. Daher beschloß die Regierung die
Grunderneuerung der gesamten Flotten. Man finanzierte sie
wie schon die zuvor erfolgte Erweiterung der
Staatsbibliothek mit den Geldern, die ursprünglich den
Mogianern zugedacht gewesen waren, insgesamt 1.800.000
Denare.
Die Rückeroberung
Mogia war 278 zwischenzeitlich ganz
unter den Einfluß des Gryssan-Syndikates geraten. Melanos
Nekromantikos hatte sich zum Imperator ausrufen
lassen und die Sternenflotte zu einem Instrument des
Syndikates gemacht. Die wenigen ehrenhaften Offiziere
verstrickte er in endlose Truppenübungen in der
Mogianischen Flotten-Akademie. Stellenweise kam es auch
zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. An eine Beziehung
mit Nitramien war man von Mogianischer Seite nicht mehr
interessiert, weil sie nicht mehr profitabel erschien.
Außerdem wäre sie dem Syndikat nur ein Dorn im Auge
gewesen.
Ende 278 war die 9. Nitramische
Flotte wieder auf dem Stand der Zeit. Sie bestand aus
insgesamt 95. Schiffen, von welchen 75 neu waren. Die 8.
Flotte war ebenfalls erneuert worden und man arbeitete
auf Hochtouren an einer 10. Flotte, welche die
eigentliche Rückeroberung leisten sollte. Dies hätte
aber zwei weitere Jahre gedauert und so lange wollte die
Volksversammlung nicht warten. Sie ernannte daher Harlikanasses
zum Strategos Autokrator
("Warlord") und beauftragte ihn damit, zusammen
mit der 9. Flotte, allen entbehrlichen Einheiten der 8.
Flotte und zahlreichen Hilfstruppen aus Muellarmin den
Indra-Sektor zurückzuerobern. Man nahm dies im August
desselben Jahres in Angriff.
Die einst so mächtigen Carver erwiesen sich gegen die
neuen Nitramischen Flavinus-Interceptoren und Kreuzer mit
ihrer überarbeiteten Nagarjuna-Technologie als machtlos.
So drangen Hajoidische Zerstörer ohne weiteres bis ins
Galernos-System vor, wo sie die Hauptbasis der Feinde auf
Panormus fanden und zerstörten. Es handelte sich bei den
Schöpfern der Carver, wie sich herausstellte, um
Mogianische Antinitramisten.
Daneben wurden im Indrasektor noch 9 Piratennester
Outianischer Freibeuter entdeckt und eliminiert, die
größten davon, Cap Outia und Outman's Castle wurden zu
Gefangenenkolonien umgebaut und gerieten unter
hajoidische Herrschaft.
Ende 278 gelang es kurzfristig, das
Wurmloch wieder zu öffnen. Wie sich herausstellte, war
die Öffnung allerdings instabil und in der Zeitlinie um
3000 Jahre verzerrt. Bevor es endgültig kollabierte,
konnte man mit Hilfe der Borellianer, welche inzwischen
seit 500 Jahren auf der Gegenseite herrschten, die
letzten 115.000 Nachkommen der einstigen Tyrillianer und
Jolandin-Elben in den Indra-Sektor transferieren. Dann
brach das Wurmloch endgültig zusammen und zerstörte
dabei die letzten zwei verbliebenen Flavius-Kreuzer des
She'Rijall. Ein Borellianischer Kreuzer konnte nie mehr
zurückkehren und schloß sich daher der Konföderation
an. Die "Terillianer", wie sich die
Iota-Tyrillianer selbst nannten, siedelten sich unter
Führung ihres Ingarars Nuriel, einem Nachkommen
von Kaiser Felix, auf dem Planeten Tyndalis an
und gründeten die gleichnamige Kolonie.
279 traten die befreiten Nationen
Myriel, Andrasko, Cap Nero, Megara und Tyndalis offiziell
der Nitramischen Konföderation bei. Zusammen mit den
neutralen Staaten Beorn, Con Amour, Laertes und Solus
sowie den Hajoidischen Neuerwerbungen Cap Collins und
Clapton gründeten sie zusätzlich die Nitramische
Epikratie mit ihrem Rat in Julverne (Tyndalis).
Damit war die Rückeroberung abgeschlossen.
Seit 282 Hat die 10. Flotte ihre volle Stärke und
gewährleistet den Schutz der Epikratie. Für seine Verdienste für das Nitramische Volk wurde 282
Warlord Harlikanasses zum Kaiser von Georgien erhoben.
Neue Politik seit 279
Bei den Neuwahlen der Konföderation
279 wurde Celestin Andrian zum neuen
Generalsekretär gewählt. 280 schloß auf sein Betreben
die Neu-Nitramische Konföderation einen
Rückversicherungsvertrag mit der Verulanischen Allianz
sowie Handelsverträge mit den Nationen
Karlandrassia, Bürgel-Phili, Convertini und Thorstiflym.
Seit
294, am Ende der 1. Regierungsperiode Andrians, kam es immer wieder zu Annäherungsversuchen mit Mogia,
Outia und den Smella. Während die Smella bald zu guten
Verbündeten wurden, konnte die früheren guten
Beziehungen zu Mogia nicht wieder hergestellt werden, da
sich Outia kompromisslos quer stellte, ja sogar mit
Sanktionen gegen die mogianische Wirtschaft drohte und
zur Betonung seiner Haltung kurzerhand eine mogianische
Kolonie besetzt hielt. Unter der Regierung von
Generalsektretär Alexander Velar wurde die
Appeasementpolitik gegenüber Outia endgültig aufgegeben
und statt dessen die 10. Flotte weiter ausgebaut.
Seit 297 versank das hajoidische
Reich immer mehr in Anarchie. Imperator Harlikanasses
wurde heimlich gestürzt, und Eike von Morion
versuchte unter seinem Namen eine Schattenregierung zu
führen. Durch sein zielloses Regiment wurden ihm fast
alle hajoidischen Militärgouvaneure abtrünnig. Nachdem
die Outianer 301 überstürzt den Gryssan-Sektor
verlassen hatten, verschoben die hajoidischen Generäle Grausam
Fittlich und Morcha Elijan Khan die
Hajoidische Grenze eigenmächtig um 15 Lichtjahre in
Richtung Gryssan-Sektor. Die Systeme Naguleth,
Lut-Elig'el und Gryssania Narbonensis wurden von den
Hajoiden überrannt und geplündert, Mog'Eriol rettete
sich in die Nitramische Epikratie und der
Handelsstützpunkt Mog'Ghulejn machte sich selbst den
Smella zum Geschenk. In der Folgezeit überfielen
hajoidische Verbände wiederholt Handelstransporte im
Indrasektor. 302 gelang es den nitramischen Strategen Dilmas
und Venturis, die Treibstoffversorgung der
hajoidischen Flotten im Indrasektor lahmzulegen und die
abtrünnigen Hajoiden damit zur Aufgabe zu zwingen. Ein
hajoidischer Soldatenaufstand auf Ninda stürzte Eike,
befreite Harlikanasses und setzte ihn wieder als
Imperator ein. Doch seine frühere Macht konnte er nicht
mehr durchsetzen, da seine Militärgouvernate ihre
politische Autonomie behaupteten.
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